Kreislauforientierte Betrachtung zur Verbesserung der Kompostqualität aus biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung
Research output: Contribution to journal › Article › Research
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In: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft : ÖWAW , Vol. 77.2025, No. 2, 11.11.2024, p. 41-52.
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TY - JOUR
T1 - Kreislauforientierte Betrachtung zur Verbesserung der Kompostqualität aus biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung
AU - Adam, Josef
AU - Wellacher, Martin
AU - Loidl, Alexandra
AU - Kreindl, Gernot
AU - Zöscher, Andreas
AU - Dvorak, Elena
AU - Schmid, Verena
PY - 2024/11/11
Y1 - 2024/11/11
N2 - Die stoffliche Verwertung von biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung bildet einen wesentlichen Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und stellt einen bedeutenden Faktor zur Erreichung der Recyclingquoten für Siedlungsabfälle dar, die von der EU vorgeschrieben werden. Eine große Hürde besteht in der Störstoffproblematik im Bioabfall, da beispielsweise Kunststoffe, Metalle und Glas als Fehlwürfe in der Sammlung in diesen Abfallstrom gelangen. Um maschinell ein qualitätsgesichertes Kompostprodukt herstellen zu können, soll das Ausgangsmaterial für die Kompostierung eine Störstoffkonzentration von 3 % Feuchtmasse (FM) nicht überschreiten. In der neuen österreichischen Kompostverordnung, die 2025 in Kraft treten soll, wird voraussichtlich ein Grenzwert für Störstoffe bei übernommenen biogenen Abfällen vorgeschrieben. Im Projekt „Plastic Free Compost“ arbeiten acht Partner aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität von biogenen Haushaltsabfällen zu erproben. Das Projekt setzt dabei an allen Phasen des Kompostierungskreislaufs, dem Bürger/der Bürgerin, der Sammlung, der Vorbehandlung, der Kompostierung, der Nachbehandlung und dem Qualitätskompost an, um Lösungen für die Störstoffproblematik zu finden.
AB - Die stoffliche Verwertung von biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung bildet einen wesentlichen Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und stellt einen bedeutenden Faktor zur Erreichung der Recyclingquoten für Siedlungsabfälle dar, die von der EU vorgeschrieben werden. Eine große Hürde besteht in der Störstoffproblematik im Bioabfall, da beispielsweise Kunststoffe, Metalle und Glas als Fehlwürfe in der Sammlung in diesen Abfallstrom gelangen. Um maschinell ein qualitätsgesichertes Kompostprodukt herstellen zu können, soll das Ausgangsmaterial für die Kompostierung eine Störstoffkonzentration von 3 % Feuchtmasse (FM) nicht überschreiten. In der neuen österreichischen Kompostverordnung, die 2025 in Kraft treten soll, wird voraussichtlich ein Grenzwert für Störstoffe bei übernommenen biogenen Abfällen vorgeschrieben. Im Projekt „Plastic Free Compost“ arbeiten acht Partner aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität von biogenen Haushaltsabfällen zu erproben. Das Projekt setzt dabei an allen Phasen des Kompostierungskreislaufs, dem Bürger/der Bürgerin, der Sammlung, der Vorbehandlung, der Kompostierung, der Nachbehandlung und dem Qualitätskompost an, um Lösungen für die Störstoffproblematik zu finden.
U2 - 10.1007/s00506-024-01102-y
DO - 10.1007/s00506-024-01102-y
M3 - Artikel
VL - 77.2025
SP - 41
EP - 52
JO - Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft : ÖWAW
JF - Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft : ÖWAW
SN - 0945-358X
IS - 2
ER -