Kreislauforientierte Betrachtung zur Verbesserung der Kompostqualität aus biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung

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title = "Kreislauforientierte Betrachtung zur Verbesserung der Kompostqualit{\"a}t aus biogenen Abf{\"a}llen aus der Haushaltssammlung",
abstract = "Die stoffliche Verwertung von biogenen Abf{\"a}llen aus der Haushaltssammlung bildet einen wesentlichen Baustein f{\"u}r eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und stellt einen bedeutenden Faktor zur Erreichung der Recyclingquoten f{\"u}r Siedlungsabf{\"a}lle dar, die von der EU vorgeschrieben werden. Eine gro{\ss}e H{\"u}rde besteht in der St{\"o}rstoffproblematik im Bioabfall, da beispielsweise Kunststoffe, Metalle und Glas als Fehlw{\"u}rfe in der Sammlung in diesen Abfallstrom gelangen. Um maschinell ein qualit{\"a}tsgesichertes Kompostprodukt herstellen zu k{\"o}nnen, soll das Ausgangsmaterial f{\"u}r die Kompostierung eine St{\"o}rstoffkonzentration von 3 % Feuchtmasse (FM) nicht {\"u}berschreiten. In der neuen {\"o}sterreichischen Kompostverordnung, die 2025 in Kraft treten soll, wird voraussichtlich ein Grenzwert f{\"u}r St{\"o}rstoffe bei {\"u}bernommenen biogenen Abf{\"a}llen vorgeschrieben. Im Projekt „Plastic Free Compost“ arbeiten acht Partner aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um Ma{\ss}nahmen zur Verbesserung der Qualit{\"a}t von biogenen Haushaltsabf{\"a}llen zu erproben. Das Projekt setzt dabei an allen Phasen des Kompostierungskreislaufs, dem B{\"u}rger/der B{\"u}rgerin, der Sammlung, der Vorbehandlung, der Kompostierung, der Nachbehandlung und dem Qualit{\"a}tskompost an, um L{\"o}sungen f{\"u}r die St{\"o}rstoffproblematik zu finden.",
author = "Josef Adam and Martin Wellacher and Alexandra Loidl and Gernot Kreindl and Andreas Z{\"o}scher and Elena Dvorak and Verena Schmid",
year = "2024",
month = nov,
day = "11",
doi = "10.1007/s00506-024-01102-y",
language = "Deutsch",
volume = "77.2025",
pages = "41--52",
journal = "{\"O}sterreichische Wasser- und Abfallwirtschaft : {\"O}WAW ",
issn = "0945-358X",
publisher = "Springer",
number = "2",

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TY - JOUR

T1 - Kreislauforientierte Betrachtung zur Verbesserung der Kompostqualität aus biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung

AU - Adam, Josef

AU - Wellacher, Martin

AU - Loidl, Alexandra

AU - Kreindl, Gernot

AU - Zöscher, Andreas

AU - Dvorak, Elena

AU - Schmid, Verena

PY - 2024/11/11

Y1 - 2024/11/11

N2 - Die stoffliche Verwertung von biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung bildet einen wesentlichen Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und stellt einen bedeutenden Faktor zur Erreichung der Recyclingquoten für Siedlungsabfälle dar, die von der EU vorgeschrieben werden. Eine große Hürde besteht in der Störstoffproblematik im Bioabfall, da beispielsweise Kunststoffe, Metalle und Glas als Fehlwürfe in der Sammlung in diesen Abfallstrom gelangen. Um maschinell ein qualitätsgesichertes Kompostprodukt herstellen zu können, soll das Ausgangsmaterial für die Kompostierung eine Störstoffkonzentration von 3 % Feuchtmasse (FM) nicht überschreiten. In der neuen österreichischen Kompostverordnung, die 2025 in Kraft treten soll, wird voraussichtlich ein Grenzwert für Störstoffe bei übernommenen biogenen Abfällen vorgeschrieben. Im Projekt „Plastic Free Compost“ arbeiten acht Partner aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität von biogenen Haushaltsabfällen zu erproben. Das Projekt setzt dabei an allen Phasen des Kompostierungskreislaufs, dem Bürger/der Bürgerin, der Sammlung, der Vorbehandlung, der Kompostierung, der Nachbehandlung und dem Qualitätskompost an, um Lösungen für die Störstoffproblematik zu finden.

AB - Die stoffliche Verwertung von biogenen Abfällen aus der Haushaltssammlung bildet einen wesentlichen Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und stellt einen bedeutenden Faktor zur Erreichung der Recyclingquoten für Siedlungsabfälle dar, die von der EU vorgeschrieben werden. Eine große Hürde besteht in der Störstoffproblematik im Bioabfall, da beispielsweise Kunststoffe, Metalle und Glas als Fehlwürfe in der Sammlung in diesen Abfallstrom gelangen. Um maschinell ein qualitätsgesichertes Kompostprodukt herstellen zu können, soll das Ausgangsmaterial für die Kompostierung eine Störstoffkonzentration von 3 % Feuchtmasse (FM) nicht überschreiten. In der neuen österreichischen Kompostverordnung, die 2025 in Kraft treten soll, wird voraussichtlich ein Grenzwert für Störstoffe bei übernommenen biogenen Abfällen vorgeschrieben. Im Projekt „Plastic Free Compost“ arbeiten acht Partner aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität von biogenen Haushaltsabfällen zu erproben. Das Projekt setzt dabei an allen Phasen des Kompostierungskreislaufs, dem Bürger/der Bürgerin, der Sammlung, der Vorbehandlung, der Kompostierung, der Nachbehandlung und dem Qualitätskompost an, um Lösungen für die Störstoffproblematik zu finden.

U2 - 10.1007/s00506-024-01102-y

DO - 10.1007/s00506-024-01102-y

M3 - Artikel

VL - 77.2025

SP - 41

EP - 52

JO - Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft : ÖWAW

JF - Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft : ÖWAW

SN - 0945-358X

IS - 2

ER -